DM Solotanzen 2006

Am 25. Februar 2006 fand in Haldensleben die 7. Deutsche Meisterschaft im Solotanzen statt. Folgende Starterinnen des 1. RC Göttingen waren dabei:

Wettbewerb

Starterin 1. RC Göttingen

Platzierung
(Anzahl Teilnehmer)

Solotanz Jugend

Wiebke Lange
Sandra Kulle

3.
5. (6)

Solotanz Junioren

Wiebke Schmidt

3. (10)

Göttinger Tageblatt vom 4.3.2006:

Bei der siebten Deutschen Solotanz-Meisterschaft im Rollkunstlauf haben Wiebke Schmidt (Foto) und Wiebke Lange vom 1. RCG jeweils den dritten Platz in ihrer Altersklasse belegt. Schmidt (Junioren Damen) lief sowohl zu klassischer Musik als auch zu rockigen Klängen sehr sicher und ließ sieben Kontrahentinnen hinter sich. Lange wurde Dritte bei der Jugend. Bei ihrem ersten Start bei deutschen Titelkämpfen überzeugte sie die Jury. Teamkameradin Sandra Kulle wurde Fünfte. kku/EF

www. driv-rollkunstlauf.de vom 3.3.2006:

In der Jugendklasse würde es wohl wieder auf ein Duell zwischen Vanessa Nesta (Freiburg) und Kim Julia Jensen (Delmenhorst) hinauslaufen. In den Pflichttänzen Vierzehner und Association Waltz gelang es ihnen schon, sich von dem übrigen Teilnehmerfeld abzusetzen und Kim setzte sich vor Vanessa an die Spitze. Die OSP waren insgesamt sehr ansprechend, was sicherlich einerseits an dem Thema ‚Samba’ und andererseits an der höheren Altersklasse lag. Vanessa legte durch ihren OSP, der durch gelungene Musikauswahl, gut ausgeführte Schritte und Temperament bestach, die Messlatte für die nachfolgende Kim sehr hoch. Diese konnte jedoch durch ihre gut ausgeführten Bewegungen im Sambarhythmus gegenhalten und gewann auch diesen Wettbewerbsteil. Positiv in diesem Wettbewerb fiel Wiebke Lange (Göttingen) durch ihren frischen Laufstil auf, die die Bronzemedaille gewann.

Der Wettbewerb der Juniorinnen versprach aufgrund der hohen Teilnehmerzahl eine gewisse Spannung. Der erste Pflichttanz ‚Blues’ sollte hier schon eine erste Vorentscheidung bringen. Obwohl Wiebke Schmidt (Göttingen) in diesem eine insgesamt sehr gute Leistung zeigte und eine der Schlüsselstellen (den Choctow) am saubersten auf die Bahn zeichnete, erhielt sie nicht die erwarteten Noten und es zeigte sich, dass sie es schwer haben würde an Sina Lauritzen (Kiel) und Janine Sonn (Essen) dichter heranzukommen oder sogar eine von beiden Läuferinnen zu überholen. Beide genannten Läuferinnen boten ihre Pflichttänze auch gut dar, wobei Sina mit einem wunderschönen Tangokleid auffiel. Die übrigen Starterinnen zeigten den Blues als auch den Tango auf einem technisch ansprechenden Niveau, es kann jedoch von allen Juniorinnen noch mehr Ausdruck und Spiel mit dem Publikum abverlangt werden.
 

Das Fazit dieser Meisterschaft ist, dass alle Wettbewerbe trotz dieses mehr als ungünstigen Zeitpunktes auf einem erfreulichen Niveau stattfanden und die Sportlerinnen einiges für die nächsten Jahre hoffen lassen. Trotzdem werden alle Tänzerinnen mit ihren Trainerinnen und Trainern die Zeit bis zu ihren nächsten Wettkämpfen nutzen, um die Programme zu festigen bzw. weiterzuentwickeln, so dass auch die nächsten Wettkämpfe mit Spannung erwartet werden können.