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Grußworte von Dietlinde Limbach, Leiterin der Rollsportabteilung der TUSPO 1861 zum 50 jährigen Bestehen der Rollsportabteilung im April 1996. Es war vor 50 Jahren- am 6.April 1946, als in der Jahreshauptversammlung der Tuspo von 1861 beschlossen wurde, eine Abteilung für Rollsport zu gründen. Anfangs gehörten der Rollsportabteilung 20 Mitglieder an. Schon 1949 hatte sich diese Zahl verdoppelt. Die erste öffentliche Veranstaltung fand mit großem Erfolg im Jahr 1950 in der Jahnhalle satt. Ein weiterer Höhepunkt das im Sommer 1953 anläßlich der 1000 Jahrfeier unserer Stadt durchgeführte Schaulaufen. Dabei wurden die Göttinger Rollsportler von Rollkunstläufern aus Hannover unterstützt. Seit jenem Ereignis sind 43 Jahre ins Land gezogen während dieser langen Zeit hat es auch in der Rollsportabteilung, die im Leben üblichen Höhen und Tiefen gegeben. In den Anfangsjahren erfolgte im Durchschnitt alle zwei Jahre ein Personalwechsel in der Abteilungsleitung, was natürlich stets Unruhe mit sich brachte. Als Trainer engagierten sich des öfteren Studenten, die nach Beendigung ihres Studium Göttingen verließen. Auch hierin lag ein gewisses Handicap für die Läuferinnen und Läufer, mussten sie sich doch immer wieder auf neue Übungsleiter einstellen. Von 1972 bis1985 lag die Leitung der Abteilung dann aber fest in einer Hand: Margot Veltwisch führte die Rollsportler vierzehn mal mit bewundernswertem Engagement durch die Saison. Ende 1985 trat sie aus gesundheitlichen Gründen zurück. So übernahm ich 1.Januar 1986 die Leitung. Die Rollsportabteilung ist heute aus unserem Verein nicht mehr wegzudenken. Nach einem halben Jahrhundert hat sie sich längst etabliert und besonders in der Jugendarbeit bedeutendes geleistet. Die Zahl der Jugendlichen Mitglieder ist Jahr für Jahr größer geworden und sie steigt immer noch an. Ich denke, dass dürfen wir vor allem auf unsere fachlich ausgezeichnete Trainingsarbeit auf die gute Atmosphäre dabei und auf die zahlreichen sportlichen Sonderveranstaltungen zurück führen. Mein persönlicher Dank gilt darum an dieser Stelle allen Vorstandsmitgliedern, Trainerinnen und Übungsleiterinnen sowie den vielen Eltern, die mitgeholfen haben, das "Rollschuhlaufen" in unserem Verein zu dem zu machen, was es heute ist. |
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15 Jahre Rollsport in Göttingen |
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Ein Bericht zum 100-jährigen Bestehen der TUSPO von 1861 |
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Anmut, Rhythmus, getanzte Musik und die Farbenfreudigkeit der Kostüme, gepaart mit dem Können auf Rollen, gaben wie immer ein harmonisches Bild ab", schrieb die Lokalpresse anläßlich eines Rollsport-Schaulaufens unserer Abteilung. Damit wurde doch schlechthin gesagt, welche Werte diese Sportart enthält und welchen Anreiz sie gerade für unsere weibliche Jugend ausüben sollte. Vielfach wurde das auch von Eltern, Jugendlichen und Kindern erkannt, und so wuchs unsere Abteilung von Jahr zu Jahr. Waren es im Gründungsjahr der Abteilung, 1946, erst 20 Rollsportbegeisterte, so zählte man 1949 deren 40 und nach zehn Jahren bereits über 80. Heute sind es etwa 120 Jungen und Mädel, die ziemlich regelmäßig an den Übungsstunden der Abteilung auf der Rollsportbahn an der Bunsentraße oder in der großen Jahnhalle mit und ohne Musik ihren Sport ausüben und dadurch - bewußt oder unbewußt - viel zur Gesunderhaltung ihres Körpers tun, Haltung und Anmut in der Bewegung verbessern, ihr rhythmisches und musikalisches Gefühl fördern und an Gemeinschaftssinn und Körperbeherrschung gewinnen. Nach langwierigen Verhandlungen, die in erster Linie unser erster Vorsitzender, Turnbruder Alfred Kühn, führte und unter Aufwendung großer Geldopfer konnte im vergangenen Jahre der Auftrag erteilt werden, die seinerzeit von der Stadt in einer Größe von 20 mal 20 Meter gebaute Rollsportbahn auf 40 mal 20 Meter zu erweitern, da sie in sportlicher Hinsicht nicht mehr den Anforderungen entsprach, die an einen großzügigen Übungsbetrieb gestellt werden müssen. Außerdem reichte sie nicht mehr aus, um der großen Kinderschar, die sich mittwochs und sonnabends in den Nachmittagsstunden auf dem Platz einfindet, ein längeres und unbehindertes Laufen zu ermöglichen. An den Bauarbeiten, die ja immer noch nicht ganz abgeschlossen sind (Tribünen), beteiligten sich eine Anzahl Vereinsangehöriger aus anderen Abteilungen. Hoffen wir, daß der Rollsportplatz, der von der Tuspo 61 inzwischen von der Stadt gepachtet wurde, bald sein endgültiges Gesicht bekommt und die Abteilungsleiter, Turnbruder Kloß und Turnschwester Herbst, aus den Reihen der Jüngeren tatkräftige Helfer zur Gestaltung des Übungsbetriebes finden. |
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